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Gruppenbild von sechs Männern und einer Frau. Alle schauen in die Kamera.

Behindertenhilfe weiht Haus St. Remigius ein

Möglichst selbstständig leben in den eigenen vier Wänden: Das ermöglicht seit vergangenen Herbst das Haus St. Remigius 16 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und komplexer Behinderung. Der Neubau der Behindertenhilfe der St. Augustinus Gruppe beinhaltet außerdem ein Mietwohnhaus für ambulant betreute Klienten.

Nach den ersten Monaten des Einlebens lädt die Behindertenhilfe nun  am Freitag, 3. Mai zur Einsegnung mit Pfarrer Christoph Hittmeyer und Pfarrerin Maike Plungs ein. Neben einleitenden Worten von Rainer Pappert, Geschäftsführer der St. Augustinus Gruppe, Wilfried Gaul-Canjé, Geschäftsführer der Behindertenhilfe und Einrichtungsleiter Burghard Hennig richten auch Landrat Michael Kreuzberg und Bürgermeister Frank Keppeler Grußworte an die Gäste. Rund 3,9 Millionen Euro hat der Neubau gekostet. Finanziert wurde er durch Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und der Deutschen Behindertenhilfe Aktion Mensch e.V. sowie durch Eigenmittel der Behindertenhilfe der St. Augustinus Gruppe. Das Grundstück hatte die Behindertenhilfe 2015 von der katholischen Kirchengemeinde St. Hubertus erworben.

Einzug in ein selbstbestimmtes Leben

Für einige der 16 Menschen mit Behinderung war der Umzug in das Haust St. Remigius ein ganz besonderer Schritt: Für sie ist es die erste eigene Wohnung. Denn aufgrund des intensiven Unterstützungsbedarfs war es bisher für Menschen mit komplexer Behinderung im Rhein-Erft-Kreis schwer, selbstbestimmt zu wohnen und zu leben. Das barrierefreie Haus St. Remigius vereint nun beides: eigenständiges Wohnen mit individueller Unterstützung. Jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer mit angeschlossenem Bad, das er nach dem persönlichen Geschmack einrichten kann. Gemeinschaftlich teilen sich die kleinen Wohngemeinschaften zu zweit, dritt oder viert die Küche sowie den Wohn- und Essbereich. Zeitgleich steht den Bewohnern als feste Ansprechpartner ein 25-köpfiges Team aus Mitarbeitenden der Heil- und Erziehungspflege, der Alten- sowie Gesundheits- und Krankenpflege zur Verfügung. 

Angekommen im neuen Zuhause
Nach den ersten Monaten sind die Bewohner rundum in ihrem neuen Zuhause angekommen und  auch in das Gemeindeleben vor Ort integriert. Bei der „Kölsch Mess“ wurden schnell  enge Kontakte zur benachbarten Kirchengemeinde geknüpft.

Und die nächste gemeinschaftliche Veranstaltung ist bereits in Planung. Im Juli soll es ein Sommerfest in Haus St. Remigius geben, zu dem auch die Nachbarn eingeladen sind mitzufeiern.

Ambulante Betreuung im Mietwohnhaus
Neben dem Haus St. Remigius ist im vorderen Teil des Grundstücks ein neues Mietwohnhaus entstanden.  In die sieben barrierefreien Wohnungen mit Wohnbereich, Küchenzeile, Schlafzimmer und Bad sind Menschen mit ambulantem Unterstützungsbedarf eingezogen.